Matcha ist pulverisierter Grüntee, der aus im Schatten gewachsenen Blättern hergestellt wird.

Im Gegensatz zu losem Tee wird Matcha nicht aufgegossen und anschließend getrunken. Stattdessen wird das Pulver in Wasser eingerührt und das ganze Blatt verzehrt.

Wie wird Matcha hergestellt?

Matcha wird aus Tencha hergestellt.

Die Teepflanzen werden vor der Ernte mehrere Wochen lang beschattet. Dies verlangsamt das Wachstum und beeinflusst den Geschmack.

Nach dem Pflücken werden die Blätter gedämpft, getrocknet und sorgfältig von den Blattadern befreit. Anschließend werden sie in einer Steinmühle oder maschinell zu einem feinen grünen Pulver vermahlen.

Die Textur ist wichtig. Gut gemahlener Matcha sollte sich weich und geschmeidig anfühlen.

Wie es schmeckt

Matcha ist typischerweise:

Umami
Cremig
Vegetal
Sanft süß

Guter Matcha ist ausgewogen. Er sollte weder scharf, noch übermäßig bitter oder kreidig schmecken.

Warum es sich anders anfühlt

Da beim Matcha das ganze Blatt verzehrt wird, enthält er mehr Koffein als die meisten losen Grünteesorten.

Der Effekt wird oft eher als stetig als abrupt beschrieben.

Matcha ist seit langem Bestandteil der japanischen Teekultur. Heute wird er sowohl traditionell als auch im Alltag zubereitet.

In der Tasse

Matcha kann mit Wasser aufgeschlagen oder mit Milch vermischt werden.

Die Zubereitung beeinflusst Textur und Geschmack, aber die Qualität des Blattes ist von grundlegender Bedeutung.