Warum sich der Koffeingehalt unterscheidet

Koffein ist in der Teepflanze selbst enthalten. Mehrere Faktoren beeinflussen, wie viel davon letztendlich in deiner Tasse landet:

• Teesorte
• Blattgröße und Alter
• Verarbeitungsmethode
• Wassertemperatur
• Einweichzeit

Jüngere Knospen enthalten oft mehr Koffein als reife Blätter. Feinere, gebrochene Blätter extrahieren den Koffein schneller als ganze Blätter.

Allgemeiner Vergleich

Es handelt sich hierbei um allgemeine Muster, nicht um exakte Zahlen.

Weißer Tee
Üblicherweise niedrig bis mittel.

Grüner Tee
Mäßig.

Oolong-Tee
Mäßig, je nach Stil.

Schwarzer Tee
Im Allgemeinen höher als bei grünem oder weißem Tee.

Pu-Erh und dunkle Tees
Variiert je nach Alter und Verarbeitung.

Matcha
Höher als bei den meisten losen Teesorten, da man das gesamte Blatt verzehrt.

Wie sich das Brühen auf den Koffeingehalt auswirkt

Heißes Wasser extrahiert das Koffein schneller.

Längeres Einweichen erhöht die Extraktion.

Die Verwendung von mehr Blättern erhöht auch den Koffeingehalt in der Tasse.

Durch die Anpassung von Temperatur und Ziehzeit lässt sich die Stärke leicht beeinflussen, aber Tee enthält immer etwas Koffein.

Wie es sich anfühlt

Der Koffeingehalt im Tee wird oft als gleichmäßig und nicht als abrupt beschrieben.

Dies liegt zum Teil an anderen natürlichen Verbindungen im Blatt, die mit Koffein interagieren.

Eine Notiz

Wer Koffein gänzlich vermeiden möchte, kann zu Kräutertees greifen, die von Natur aus koffeinfrei sind.